Eine der Fragen, die ich mir stellte, bevor ich mit diesem Projekt begann ist: Braucht es wirklich nochmals einen Blog? 1 Ich habe für mich selber 6 Antworten auf diese Frage gefunden, die ich hier – vor allem zu meiner eigenen Beruhigung – ausführen will:
Niemand muss die Texte lesen
Ich habe nicht vor, diese Texte zu streuen. Ich schreibe nicht, um Aufmerksamkeit zu erhalten; nicht, damit Leute denken, wie klug meine Gedanken sind; und auch nicht aus irgendwelchen beruflichen (oder politischen) Ambitionen.
Ein Ort für meine Gedanken
Ich denke viel. Das klingt, als würde ich damit angeben wollen (lol «MeIn HiRn DeNkT mEhR aLs DeInEs»). Das ist selbstverständlich nicht das Ziel. Genauso wenig sind meine Gedanken mega wichtig, die meisten davon weder brandneu oder nie dagewesen. Und doch wollte ich mit diesen Gedanken nicht alleine bleiben.
Besser als Doomscrollen
In der Zeit, bevor ich diesen Blog began, verbrachte ich ausgesprochen viel Zeit damit, sinn-, zweck- und hirnlos durch den Feed meiner sozialen Medien zu scrollen. Das ist nicht überraschend: Genau zu dieser Zeit wurden Meta und YouTube gerichtlich dafür verurteilt, Produkte mit Suchtpotenzial erschaffen zu haben. Dem wollte ich entkommen.
Ein alternativer Zeitvertrieb
In der Vergangenheit stürzte ich mich in ungute Verhaltensmuster, wenn plötzlich Zeitressourcen frei wurden; als beispielsweise mein musikalisches Engagement abnahm, engagierte ich mich mehr und mehr in politischen Strukturen, bis ich zum Schluss kommen musste, dass ich «activist burnout» spürte. Ich will verhindern, dass dies wieder passiert. Ich fülle also meine Zeit; und zwar statt mit problematischem, mit sinnstiftendem.
Ich will's mal ausprobieren
Nicht nur will ich testen, ob ich meine Neigung zu ungutem Verhalten austricksen kann. Ich wollte auch mal einen Grund haben, das Tool mit dem ich diesen Blog programmiert habe, zu testen. 2 Ich find sie nice 😌
Viel schreiben macht schreiben leichter
Ein wichtiger Teil meines Berufs (🐈) ist das Verfassen von Texten. Dabei habe ich gespürt, dass mir diese Aufgabe dann besonders leicht fällt, wenn ich es viel tue. Dieser Blog ist auch dazu da – die Texte sind genau deshalb teils roh und unpoliert.
Fazit: Kei ahnig, viel Spass beim Lesen?